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App Annie (Website)
Tolle Seite, die einen guten Überblick über die angesagten Apps in verschiedenen Märkten gibt. Damit hat man sehr schnell im Blick, was gerade in den Appstore funktioniert. Auch grundlegende Analytics-Funktionen sind kostenlos.

[Falk Ebert]

stickK (Website)
Oh wie schön berechenbar wir Menschen doch sind. Wer sich mit Verhaltenspsychologie etwas auskennt weiß genau welche Schalter man drücken muss, um andere zu beeinflussen und vor allem SICH SELBST zu bestimmten Handlungen zu zwingen. stickK ist die Seite eurer Wahl wenn ihr euch ein bestimmtes Verhaltensmuster unbedingt aneignen wollt.

[Christian Faller]

Gastartikel: Warum Social Media Marketing nur (noch) selten funktioniert?

Social Media Marketing

Photo by Jason. A. Howie (flickr)

Wir freuen uns mal wieder über einen neuen Gastartikel auf dem Gefahrgutblog. Diesmal von einem alten Freund von mir aus Hamburg, Conrad S. Conrad. Conrad berät und unterstützt eine Anwaltskanzlei aus Hamburg seit über vier Jahren in Sachen SEO und hat das 1. Jur. Staatsexamen mit Schwerpunkt Medienrecht. Seit ich ihn vor vielen Jahren kennengelernt habe, arbeitete er bei zahlreichen großen Onlineportalen aktiv mit und weiß wie das Socialweb tickt. Im Gegensatz zu Falk und mir bringt er eine juristische Perspektive für das Thema Social Media mit, die etwas kritischer als unsere übliche Sicht auf das Thema ist. Wir freuen uns daher darüber, seine Gedanken zum Thema mit euch teilen zu dürfen.

Das „Social Media Marketing“ ist seit Jahren nicht mehr wegzudenken, wenn es um intelligente Werbung, Vertriebskanäle für Unternehmen sowie das Branding einer Marke geht. Was einst im frühen Zeitalter des Internets die Banner-Werbung oder das Sponsoring war, musste neueren Trends weichen, die vom viralen Marketing durch Youtube-Videos bis hin zu Fansites bei Facebook reichen.

Der Erfolg mag diesen recht geben, wie diverse Studien über die Effektivität und Steigerung der Akzeptanz beim User belegen. Auch wenn sich in letzter Zeit immer mehr Menschen beispielsweise über die im News-Feed platzierte Werbung bei Facebook echauffieren[1], erscheint die Strategie von Mark Zuckerberg und Co. konsequent[2]. Durch personalisierte Werbung – lassen wir die rechtliche Zulässigkeit solcher Methoden einmal außen vor – wird dem Benutzer ein vermeintlich passendes Portfolio an Produkten geboten und damit ein persönlicher Bezug suggeriert. Es wird nur noch eine Frage der Zeit sein, bis wir auf aufgerufenen Webseiten nur solche Produkte eingeblendet sehen, die sich in unserem Kleider- oder Kühlschrank befinden. Spätestens bei der Verknüpfung von Daten aus dem Internet mit weiteren „offline“-Daten dürfte so etwas problemlos umzusetzen sein.

Ein wesentlicher Bestandteil der Marketing-Strategie ist Social Media, um Unternehmen und Kunden direkt zu vernetzen. Der Clou: Durch die Nähe zum Kunden kann dieser direkt beeinflusst oder zumindest „informiert“ werden. Wenn sich das Unternehmen mit dieser Strategie gut aufstellt, tritt der Werbecharakter in den Hintergrund und es entstehen fast schon „freundschaftliche“ Beziehungen zu den Endverbrauchern. So liegt es auf der Hand, dass immer mehr Unternehmen in die sozialen Netzwerke drängen und sich dort mit einer Fanseite dem Kunden möglichst zum Anfassen nähern.

Der Kunde kann auf diese Weise frühzeitig über neuste Produkte und Rabatt-Aktionen informiert oder sogar mit Gewinnspielen gebunden werden und fühlt sich im Idealfall heimisch umgarnt. Exklusive Inhalte, private Einblicke und persönliche Worte runden das Angebot optimalerweise ab. Und wenn beispielsweise TK-Unternehmen noch direkten Support über ihre Fanseite offerieren, scheint das Konzept doch aufzugehen, oder?

Einige neuere Marketing-Strategien

Weiterlesen ‘Gastartikel: Warum Social Media Marketing nur (noch) selten funktioniert?’

Wie man sich Digital Natives zum Freund macht.

Free WiFi in London

Neulich war ich beruflich in London.

Wir waren in einem kleinen, gemütlichen Hotel in guter Lage untergebracht. Dort gab es kein kostenloses WLAN. Und selbst nach Bezahlung war es extrem langsam.

Am zweiten Tag unserer Reise waren wir in einem Park, in dem Microsoft eine WLAN-Bank aufgestellt hat. Das Netzwerk war stark genug, um mehrere nahegelegene Ingress-Portale zu hacken.

Ratet mal, wer sich nach der Reise ein paar schlechte yelp-Bewertungen abgeholt hat. Und ratet mal, wer in der Gunst der anwesenden Digital Natives gestiegen ist.

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Falk Ebert

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Right Click and Translate (Chrome-AddOn)
Macht, was der Name verspricht. Ohne Kompromisse. Damit versteht man bei Facebook-Posts von russischen, israelischen und asiatischen Freunden zumindest ungefähr, was sie schreiben, ohne Google Translate aufrufen zu müssen.

[Falk Ebert]

Last Pass (Web App)
Ich weiß gar nicht, was ich ohne LastPass machen würde. Alle Passwörter in einem sicheren “Safe” zu haben ist unglaublich bequem und dennoch, dank der großen Sicherheitsvorkehrungen, effektiv. “The last password you’ll have to remember!”

[Christian Faller]

Lustige Augmented Reality App

Per E-Mail wurden wir auf eine neue und ganz interessante Augmented Reality App aufmerksam gemacht. Sie heißt Quargo, ist natürlich mal wieder (noch) iOS only und dreht sich im Grund um QR-Codes.

Laut Hersteller “kombiniert Quargo konventionelle QR-Codes mit Augmented Reality und verflechtet die Fantasie mit der Realität”. Klingt komisch? Hier ist ein Video:

Auf der Website vom Quargo gibt es die Möglichkeit eigene Codes zu erstellen und Visuals oder Botschaften hochzuladen.

Die App erinnert mich ein wenig an Ingress, wobei es natürlich wesentlich weniger komplex ist und im Grunde kein Spielprinzip dahinter steht. Der kreative Gedanke ist es wohl, der für mich die Verbindung darstellt.

Aus Mangel an iPhones in der Gefahrgut Redaktion konnten wir leider keinen Test mit der App machen, liefern diesen aber gerne nach wenn die Android Version released wurde.

Falls jemand von euch einen der Codes irgendwo hängen sieht, würden wir uns sehr über ein Foto freuen, denn es wäre interessant zu sehen wie die Codes im Kontext von Werbekampagnen genutzt werden können.

Christian Faller

Medienbruch – You’re doing it wrong.

Viele kritisieren ja, dass Deutschland kein guter Standort für digitale Startups wäre. Dabei tut unsere Regierung wirklich etwas dafür, dass das nächste Facebook, Twitter oder Amazon aus Deutschland kommt. Wirklich!

Zum Beispiel mit solchen Plakaten.

Plakat des BMWi

Klick in die Zukunft? Dieses Plakat bewirbt eine App mit einem QR-Code. Geht es da nicht eher um einen Tap oder einen Scan? Egal, wir sind ja nicht kleinlich.

Natürlich haben wir den Code probeweise gescannt.

Landing Page

Was für eine wunderschöne, perfekt mobil optimierte Landing Page. Offensichtlich hat keiner der Verantworlichen die Seite jemals mit einem halbwegs aktuellen Gerät getestet. Egal, auch darüber kann man hinwegsehen.

Zeit, die App zu testen.

Fehler

Das klappt ja schon mal prima! Egal, QR-Codes scannt ja sowieso keiner.

Suchen wir doch mal direkt im App Store.

Suche nach Start App

Nicht unbedingt das, was ich erwartet habe. Egal, Appstore-SEO ist eine Disziplin, die wirklich nicht jeder beherrschen muss.

Unter den weiteren Treffern war die App dann auch. Und mit was wurde meine hartnäckige Suche belohnt? Mit solchen unglaublich hässlichen Screens:

Screenshot der App

Are. You. Fucking. Kidding. Me.

Das wäre alles noch irgendwie witzig, wenn ich mir nicht sicher wäre, dass das BMWi dafür vollkommen ungerechtfertigte Summen an Steuergeldern rausgehauen hätte.

So wird das nichts mit dem Facebook aus Deutschland, lieber Herr Rösler!

And now for something completely different: In UK ist man uns, wie immer, einen Schritt voraus. Dort habe ich letzte Woche erste Billboards mit fest installierter QR+NFC-Lösung gesehen.

Billboard mit NFC

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Falk Ebert

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Mr. Div (Tumblr Website)
Kunst, für die ich sterben würde. Matthew DiVito, motion designer aus Boston, baut animierte Gifs, die man kaum mit Worten beschreiben kann. Not your everyday reaction-gif!

[Falk Ebert]

70 Useful Free Web Design Elements (Artikel)
Eine tolle Sammlung von kostenlosen Elementen im PSD Format. Für Webdesigner eine Schatztruhe!

[Christian Faller]


Die Autoren

Christian Faller Falk Ebert

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