
“Folge uns bei Twitter!” Diesen Satz liest man heute auf jeder Wasserflasche, unter jeder Email, auf jedem Werbeplakat. Was man dort nicht liest:
Das Warum.
Warum sollte ich euch bei Twitter folgen, warum sollte ich euch bei Facebook liken, warum sollte ich eure App runterladen? Bei Love-Brands ist die Sache klar: Ich habe nicht eine Sekunde gezögert Star Wars auf Facebook zu liken oder Prinz Pi bei Twitter zu folgen. Nur leider ist kaum eine Marke in der angenehmen Position, echte Fans (im Sinne von Fanatics) zu haben.
Also, liebe Agenturen und Agenturkunden, sagt der Zielgruppe doch bitte Warum! Falls hinter den Social Media Accounts eine gute Strategie steckt, sollte das auch kein Problem darstellen.
Der Fernsehsender:
Folge uns bei Twitter und erfahre exklusive behind-the-scenes-Fakten der Sendungen und Filme als Erstes!
Die Lebensmittelindustrie:
Jeden Mittwoch ein neues 10-Minuten-Rezept auf Twitter!
Das Schauspielhaus:
Last-Minute-Karten und Interviews mit den Schauspielern – folge uns auf Twitter!
Das branchenübergreifend übliche “sei stets auf dem Neuesten” zieht einfach nicht. Neues gibt es im Internet genug. Doch warum sind so viele Verantwortliche in der Werbung der Meinung, das würde genügen? Vermutlich, weil nicht hinter die Technologie nicht geblickt wird. Das selbe Problem hat Chris neulich für Apps beschrieben. Die inflationäre Verwendung von QR-Codes zeigt das selbe Muster.
Bis Twitter und andere Marketinginstrumente auf dem Plateau der Produktivität angekommen sind, werden wohl noch ein bis zwei Winter ins Land kommen.
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Dell hat mal eine Special-Offer lediglich über Twitter angeboten. Umsatzplus von einer Millionen USD. Kann auch gehen
Ja, haben sogar einen eigenen Account dafür: https://twitter.com/delloutlet
Discounts ziehen immer.