Kettenbriefe, Happy Birthday singen, das Vater Unser, Herrmann-Teig, “leider geil” sagen. Es gibt unendlich viele Memes. Und selbst die Teilmenge der klassischen Internet-Memes ist enorm inhomogen.
Deshalb heute für euch: Die drei wichtigsten Arten von Internet-Memes. Die klassischen Meme-Stereotype.
Caption Memes
Oben eine Zeile, unten eine Zeile, in der Mitte ein Bild. Oft werden dabei fiktive Personen entwickelt, stilisiert und überhöht. Irgendwann steht das Bild für ein bestimmtes Verhaltensmuster, ein bestimmtes Gefühl oder eine gemeinsam empfundene Tatsache.

Hier zu sehen sind Scumbag Steve (der Typ, der sich im Freundeskreis immer daneben benimmt), der Philosoraptor (der sich Gedanken über jeden Müll macht) und das Annoying Facebook Girl (die attention-whore auf Facebook).
Ragefaces / Ragecomics
Ragefaces sind gekritzelte Gesichter, die bestimmte Emotionen ausdrücken. Mit den Ragefaces werden in Comics Geschichten erzählt. In diesen sogenannten Ragecomics geht es in der Regel um Erlebnisse im Alltag, die für den Autoren eine große emotionale Bedeutung haben.
Die Ragecomics verbreiten sich dabei nicht obwohl sie so simpel gezeichnet sind, sondern weil sie jeder mit Paint leicht reproduzieren kann.

Der forever alone guy symbolisiert Resignation bei der Brautwerbung, FUUU ist ein extrem starker Aufreger und das Poker Face wird in Situationen aufgesetzt, in denen man besser nichts sagt.
Viral Video
Alle paar Tage geht mal wieder ein YouTube-Video ordentlich viral. Neben Millionen an Views erkennt man Video-Memes an den zahlreichen Remixen.
Brauch ich dazu noch was sagen? Nö.








1 Antwort zu „Die drei bekanntesten Arten von Internet-Memes“