Ach. Süß. Jetzt will auch noch Unilever wie Apple sein.
Warum, so sinniert der Unilver-Chef, “können wir Lebensmittel nicht wie Apple-Geräte verkaufen?
Ich sehe es schon vor mir: Begeisterte Menschenmassen, die auf der jährlich stattfindenden Unilever-Konferenz im Sekundentakt über den Salzgehalt des neuen Knorr-Brühwürfels twittern.

Ganz im Ernst, Unilever ist nicht die erste Firma, von der man diese Apple-Sehnsucht hört. Baumärkte, Krankenkassen, Autohersteller – alle wollen sie “ein wenig wie Apple sein”. Oder noch schlimmer – behaupten es zu sein.
Liebe Verantwortliche, wenn eure Firma wie Apple sein soll, warum handelt ihr dann nicht entsprechend? Ich hätte hier ein paar Vorschläge:
- Eine schöne Website finanzieren.
- Die Produktranges auf ein Minimum reduzieren.
- Minimalismus bei den Features wagen.
- Wenige Konferenzen statt Pressemitteilungs-Spam.
- Softe Produkteigenschaften nicht Kosteneinsparungen opfern.
- Produkte nicht [Firmenname] C300-II (black) nennen.
Ach so, wie Apple zu sein hat auch Nachteile und ist schwierig?
Das konnte ja nun wirklich keiner ahnen!
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