Mit 'Erfolg' getaggte Einträge

Wird Vine das nächste große Ding? 3 Gründe dafür, 3 dagegen!

Vine Logo

Vine ist der neueste Versuch, das “Instagram für Videos” an den Start zu bekommen. Und warum könnte Vine schaffen, was gefühlte zweitausend Startups aus dem Valley nicht geschafft haben? Weil die App von Twitter kommt.

Was ist Vine jetzt schon wieder?

Eine App, mit der man per “push to record” aneinandergeheftete Video-Schnipsel aufnimmt. Die ergeben zusammen ein maximal sechs Sekunden langes Loop. Keine Filter, kein Editing, nur Sharing. Und eine Hashtag-Funktion, die sehr an Instagram erinnert.

So sieht ein Vine-Video auf der Website aus, so findet ihr entsprechende Tweets und so kann man es in Blog-Artikel einbinden. Beim Browsen in der iOS-App werden die Videos automatisch abgespielt. Ganz cool.

Screenshot vom Homescreen der Vine-App Weiterlesen ‘Wird Vine das nächste große Ding? 3 Gründe dafür, 3 dagegen!’

Ach, ihr wollt wie Apple sein?

Ach. Süß. Jetzt will auch noch Unilever wie Apple sein.

Warum, so sinniert der Unilver-Chef, “können wir Lebensmittel nicht wie Apple-Geräte verkaufen?

Ich sehe es schon vor mir: Begeisterte Menschenmassen, die auf der jährlich stattfindenden Unilever-Konferenz im Sekundentakt über den Salzgehalt des neuen Knorr-Brühwürfels twittern.

Unilever und Apple (Logos)

Ganz im Ernst, Unilever ist nicht die erste Firma, von der man diese Apple-Sehnsucht hört. Baumärkte, Krankenkassen, Autohersteller – alle wollen sie “ein wenig wie Apple sein”. Oder noch schlimmer – behaupten es zu sein.

Liebe Verantwortliche, wenn eure Firma wie Apple sein soll, warum handelt ihr dann nicht entsprechend? Ich hätte hier ein paar Vorschläge:

  • Eine schöne Website finanzieren.
  • Die Produktranges auf ein Minimum reduzieren.
  • Minimalismus bei den Features wagen.
  • Wenige Konferenzen statt Pressemitteilungs-Spam.
  • Softe Produkteigenschaften nicht Kosteneinsparungen opfern.
  • Produkte nicht [Firmenname] C300-II (black) nennen.

Ach so, wie Apple zu sein hat auch Nachteile und ist schwierig?
Das konnte ja nun wirklich keiner ahnen!

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Falk Ebert

Leute die ich bewundere und ihr Geheimnis

photo by Robert Hamilton (flickr)

Über die letzten Jahre hinweg fiel mir ein Muster in der Verhaltensweise der Leute auf, die ich bewundere. Das sind ehemalige Professoren wie Prof. Dr. Lehning, mein alter Ogilvy-Chef und Mentor Shalu Wasu, Finanzguru Ramit Sethi, der Blogger Tynan, oder einige meiner Freunde wie FalkJörg oder Kris. Dabei geht es nicht einmal so sehr um die Dinge die sie machen, denn in vielen Punkten bin ich mit diesen Leuten nicht einverstanden. Vielmehr bin ich davon beeindruckt, WIE diese Leute diese Dinge machen.

Sie sind allesamt “Do-Persons”: Sie TUN Dinge, anstatt nur darüber zu reden. Und je mehr ich darüber nachdenke, desto mehr bestätigt sich immer wieder der Satz

“It’s better to beg for forgiveness than to ask for permission”

Es gibt viel zu gewinnen, wenn man den Mut hat etwas zu tun. Wenig, wenn man sich immer an die Regeln hält. Echtes Lernen beginnt dort, wo die Komfortzone endet. Ich habe alle oben genannten Personen in vielen Aufgaben scheitern sehen, aber das macht nichts aus, denn der Versuch zählt. Erfolg ist die Summe richtiger Entscheidungen. NICHT DAS PRODUKT! Ein einziger Erfolg kann zwanzig Fehlanläufe entschädigen. Aufgeben kommt für diese Personen nicht in Frage. Und das macht sie so gut.

Ich selbst bin unzählige Male gescheitert. Wenn Leute meinen Lebenslauf lesen, sehen sie das aber nicht. Sie sehen, dass ich in Chicago lebe, mein eigener Chef bin, lustige Bilder auf Facebook poste und die Welt bereise. Niemand sieht, dass ich in meinem Gmail Ordner ein Label habe, das “Failure” heißt.  Hier ordne ich nicht nur Dinge ein, die ab und zu schief gehen, sondern ich habe sogar das Ziel, dieses Label konstant zu befüllen. Ich versuche pro Woche mindestens eine Email unter Failure einzuordnen. Denn wenn ich nicht mindestens einmal wöchentlich scheitere, bin ich offenbar nicht am Ende meiner Komfortzone. Nur dann wenn ich nachhaltig keinen Erfolg habe, habe ich mein Limit überschritten. Die meisten Leute scheitern NIE. Weil sie nie etwas tun, das unsicher scheint. Woher wissen sie also was noch alles möglich wäre?

Christian Faller

Wie die Minecraft frischen Wind in die Spielebranche bringen könnte

Der Startscreen in Minecraft mit Splashtext

Es hat einen Grund, dass sich Minecraft verkauft wie warme Semmeln. Und zwar, bevor es fertig ist! Der Grund ist aber nicht nur die Genialität des Spiels, sondern auch der Zustand der Spielebranche generell.

Das Games-business ist inzwischen größer als die Filmbranche. Und hat das selbe Problem: Gleichförmige Massenware. Immer die selben Patentrezepte, wenig frische Ideen. Das meiste Geld wird mit großen Blockbustern und deren Fortsetzungen gemacht. Was  im Filmgeschäft Transformers ist, heißt bei den Spielen Call of Duty. Von dem Megatrend Social Gaming und Virtual Goods möchte ich gar nicht erst anfangen…

Dabei geht es auch anders. Heute zeige ich fünf Ansatzpunkte, die sich auch größere Studios von Minecraft abschauen sollten!

Weiterlesen ‘Wie die Minecraft frischen Wind in die Spielebranche bringen könnte’

Was ist Instagram und why should I care?

Instagram Fotos in Flipboard angezeigt

Ein Bild sagt mehr als 1000 Worte. Und manchmal sogar mehr als 30 Bilder pro Sekunde. Das dürfte der Grund sein, warum Instagram gerade abhebt.

Das nächste große Ding? Vielleicht. Auf jeden Fall hatte die App schon sechs Tage nach dem Launch sechstellige Nutzerzahlen und geht inzwischen auf die vier Millionen zu. Das sind viral loops in Reinform.

So funktioniert die Application:

Im Stream die Fotos der Freunde ansehen

Foto machen

Effekte hinzufügen

Das Bild teilen

 

Der Erfolg dieses Prinzips lässt sich leicht aufdröseln:

  1. Die Grundlage ist die Usability: Ich habe das schön öfters gesagt – die Moderationsvariable zwischen Funktion und Nutzung ist die Usability. Gerade bei täglich genutzten Services.
  2. Der virale Faktor ist das Sharing: Klick, klick, klick. Schon erscheint mein Foto auf Facebook, Twitter und Tumblr. Das ist heute fast schon Pflicht, keine Kür mehr.
  3. Die Einzigartigkeit sind schließlich die Effekte: Mit wenigen Klicks kann man die Fotos vignettieren oder Tilt-Shift hinzufügen und schließlich einen Polaroid-Retro-Look darüber legen.
Der dritte Punkt ist dabei besonders interessant. Denn er basiert auf einem cleveren Insight: Wir zweifeln oft an unseren Fotos. Zwischen all den Hochglanzmagazinen und High-Tier-Fotografen scheinen unsere Schnappschüsse nicht gut genug zu sein. Mit der Palette an Effekten wird dieses Problem umgangen – der Retro-Look schafft eine Metaebene. Die Fotos erfahren auf eine spielerische Art eine Bedeutung, die sie von den Profis bei Flickr und anderso abgrenzt. So bekommen auch abgelichtete Eindrücke ohne immanente fotografische Qualität und ohne geteilte soziale Bedeutungsebene plötzlich eine Daseinsberechtigung.
Falls ihr ein iOS-Gerät habt – holt euch die App. Falls euer Smartphone den kleinen süßen Androiden beherbergt, müsst ihr euch wohl leider noch ein wenig gedulden, die App kommt.
Ich freue mich auf eure Bilder!
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Die 5 Erfolgsfaktoren von Farmville

Gestern habe ich zwei enorm lustige Videos vorgestellt, die Mafia Wars und Farmville mächtig durch den Kakao gezogen haben.

Was macht aber Farmville so erfolgreich, dass 75 Millionen aktive User, mich eingeschlossen, sich den Kram antun? Im Prinzip ist es nichts besonderes. Zynga, der Hersteller, hat das Rad nicht neu erfunden, sondern lediglich die positiven Eigenschaften einiger erfolgreicher PC-Spiele der 90er mit den Möglichkeiten von Facebook kombiniert.

Erfolgsfaktor 1: Casual-Appeal

Farmville ist, die Videos von gestern deuten es an, gameplaytechnisch so ziemlich das lahmste Browsergame, das ich länger als zehn Sekunden gespielt habe. Ein Spiel, das auch meine Mutter spielen könnte. Und warum ist das jetzt klug?

Nun, seit Nintendo per Blue-Ocean-Strategie mit der Wii abgeräumt hat, wissen wir: Casual-Gamer sind zwar Luschen, aber dafür eine wirtschaftlich verdammt interessante Zielgruppe. Denn zum einen gibt es eine Menge davon und zum anderen brauchen Casual-Gamer keine Spiele, die zweistellige Millionenbeträge in der Entwicklung kosten.

Deshalb:

  • Leicht zu erlernendes Gameplay.
  • Kein genrespezifisches Vorwissen notwendig.
  • Keine klassischen PC-Spiel Themen (WWII, Sci-Fi, …).

Interface

Weiterlesen ‘Die 5 Erfolgsfaktoren von Farmville’


Die Autoren

Christian Faller Falk Ebert

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