
Alleine gestern haben mich wieder zwei beachtenswerte Meldungen rund um Greenpeace-Aktivitäten über Social Media Kanäle erreicht. Greenpeace sind nicht nur mächtig, sie verteidigen auch seit langem ihren Ruf als absolute PR-Profis.
Während der WWF in den letzten Tagen wegen einer ARD-Dokumentation heftig in die Kritik geraten ist und nicht nur halbgar, sondern auch zu spät reagierte, meldet sich jetzt Greenpeace wieder zu Wort. Das Prinzip hat sich seit langem nicht verändert: Sie picken sich eine große, bekannte Marke heraus, kritisieren ein Detail der Firmenpolitik und machen das ganze über eine Virale Kampagne bekannt.
Dieses Mal trifft es VW mit ihrem The Force Superbowl Spot, den wir hier nicht nochmal einbetten müssen, weil ihn sowieso jeder gesehen hat. So sieht die Fortsetzung à la Greenpeace aus:
Jünglinge! Wenn das nicht das Herz eines jeden Star Wars Fans erfreut… Dazu gibt es eine Kampagnenseite mit Unterschriftenliste und Login-Bereich, sowie eine Fortsetzung. Die Message:
Volkswagen gibt jedes Jahr Millionen aus, um Lobbyarbeit gegen strengere EU-Klimaziele zu finanzieren. Auf diese Weise wird verhindert, dass CO2-Reduktionsziele von 20 auf 30 Prozent bis 2020 angehoben werden. Andere Unternehmen – darunter Google, Ikea, Sony, Unilever und Philips – dagegen unterstützen strengere Ziele. Volkswagen darf nicht hinterher hinken.
Das andere Ding, das ich gestern entdeckt habe und das ich noch kurz zeigen möchte, ist die Microsite zur Finanzierung eines neuen Schiffs.

Wobei Microsite hier eine krasse Untertreibung ist. Das ist ein komplett durchgeflashtes Webdesign-Schlachtschiff mit einer Menge Interaktivität, Videomaterial und einem innovativen Fundraising-Konzept. Mitverantwortlich an der Seite, die schon etwas länger online ist, ist übrigens DDB.
Schaut es euch mal an! Wir vergeben an dieser Stelle wieder die Goldene Bazille für Viralität im Internet.
Für KitKat, für Barbie und für die Jünglinge. Denn Greenpeace schafft es immer wieder, den Tippin Point zu knacken.
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