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Gastartikel: Warum Social Media Marketing nur (noch) selten funktioniert?

Social Media Marketing

Photo by Jason. A. Howie (flickr)

Wir freuen uns mal wieder über einen neuen Gastartikel auf dem Gefahrgutblog. Diesmal von einem alten Freund von mir aus Hamburg, Conrad S. Conrad. Conrad berät und unterstützt eine Anwaltskanzlei aus Hamburg seit über vier Jahren in Sachen SEO und hat das 1. Jur. Staatsexamen mit Schwerpunkt Medienrecht. Seit ich ihn vor vielen Jahren kennengelernt habe, arbeitete er bei zahlreichen großen Onlineportalen aktiv mit und weiß wie das Socialweb tickt. Im Gegensatz zu Falk und mir bringt er eine juristische Perspektive für das Thema Social Media mit, die etwas kritischer als unsere übliche Sicht auf das Thema ist. Wir freuen uns daher darüber, seine Gedanken zum Thema mit euch teilen zu dürfen.

Das „Social Media Marketing“ ist seit Jahren nicht mehr wegzudenken, wenn es um intelligente Werbung, Vertriebskanäle für Unternehmen sowie das Branding einer Marke geht. Was einst im frühen Zeitalter des Internets die Banner-Werbung oder das Sponsoring war, musste neueren Trends weichen, die vom viralen Marketing durch Youtube-Videos bis hin zu Fansites bei Facebook reichen.

Der Erfolg mag diesen recht geben, wie diverse Studien über die Effektivität und Steigerung der Akzeptanz beim User belegen. Auch wenn sich in letzter Zeit immer mehr Menschen beispielsweise über die im News-Feed platzierte Werbung bei Facebook echauffieren[1], erscheint die Strategie von Mark Zuckerberg und Co. konsequent[2]. Durch personalisierte Werbung – lassen wir die rechtliche Zulässigkeit solcher Methoden einmal außen vor – wird dem Benutzer ein vermeintlich passendes Portfolio an Produkten geboten und damit ein persönlicher Bezug suggeriert. Es wird nur noch eine Frage der Zeit sein, bis wir auf aufgerufenen Webseiten nur solche Produkte eingeblendet sehen, die sich in unserem Kleider- oder Kühlschrank befinden. Spätestens bei der Verknüpfung von Daten aus dem Internet mit weiteren „offline“-Daten dürfte so etwas problemlos umzusetzen sein.

Ein wesentlicher Bestandteil der Marketing-Strategie ist Social Media, um Unternehmen und Kunden direkt zu vernetzen. Der Clou: Durch die Nähe zum Kunden kann dieser direkt beeinflusst oder zumindest „informiert“ werden. Wenn sich das Unternehmen mit dieser Strategie gut aufstellt, tritt der Werbecharakter in den Hintergrund und es entstehen fast schon „freundschaftliche“ Beziehungen zu den Endverbrauchern. So liegt es auf der Hand, dass immer mehr Unternehmen in die sozialen Netzwerke drängen und sich dort mit einer Fanseite dem Kunden möglichst zum Anfassen nähern.

Der Kunde kann auf diese Weise frühzeitig über neuste Produkte und Rabatt-Aktionen informiert oder sogar mit Gewinnspielen gebunden werden und fühlt sich im Idealfall heimisch umgarnt. Exklusive Inhalte, private Einblicke und persönliche Worte runden das Angebot optimalerweise ab. Und wenn beispielsweise TK-Unternehmen noch direkten Support über ihre Fanseite offerieren, scheint das Konzept doch aufzugehen, oder?

Einige neuere Marketing-Strategien

Weiterlesen ‘Gastartikel: Warum Social Media Marketing nur (noch) selten funktioniert?’

Venn-Diagramm: Das Verhältnis von Marketing, Werbung und dem Social Web

Letztes Wochenende habe ich  mal wieder die These gehört, dass Marketing nicht zu Social Media passt, weil Werbung dort als Spam wahrgenommen wird.

Angesichts des Mülls, den die meisten Firmen täglich in ihre Facebook-Seiten schütten, ist diese These verständlich. Leider ist sie falsch. Denn Marketing ist nicht gleich Werbung. Auch wenn viele die Begriffe synonym verwenden.

Und jeder, der in einer Werbeagentur gearbeitet hat, sollte entweder schon mal messbar erfolgreiche Werbung im Social Web gemacht haben, oder die Agentur wechseln.

Ich habe das mal in einem Venn-Diagramm dargestellt. Erstens, weil es sich didaktisch gut eignet und zweitens, weil Venn-Diagramme fantastisch sind.

Marketing Werbung Social Media Weiterlesen ‘Venn-Diagramm: Das Verhältnis von Marketing, Werbung und dem Social Web’

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Lingua Digitalis (Website/App/Buch)
Eine schöne, moderne Website und eine tolle Tablet-App für ein starkes Buch. Zumindest die App ist Pflicht für jeden Design-Interessenten, der ein iPad besitzt. Wer dahinter steckt? Mutabor, eine der besten deutschen Adressen für erstklassiges Design.
imo instant messenger (Tool)
imo ist nach dem Verkauf von meebo meine neue Wahl für Browser-basierte Instant Messengers. Es verknüpft alle gängigen Dienste wie Facebook, Google Talk, ICQ, etc. und funktioniert recht intuitiv. Das beste (aus meiner Sicht): Es gibt eine Chrome App, so dass ich die Website unkompliziert an meine Taskleiste pinnen kann. Nice!

Frohe Weihnachten auch von Hootsuite

Das beliebte Social Media Management Tool Hootsuite hat eine tolle Weihnachtsidee gehabt. Schaut Euch in diesem netten Video an, wie Santa selbst seine ganzen Aufgaben mit Hootsuite bewältigen kann :-)

Christian Faller

Wie nutzen große Versicherer Social Media: Beispiel Gothaer

Gothaer Facebook

Dass man als bekannter Erfrischungsgetränkehersteller mit rotem Schriftzug tolle Einsatzmöglichkeiten von Social Media findet, steht außer Frage. Gezweifelt wird aber oftmals am Potenzial der Social Networks, wenn es um weniger sexy Produkte oder Dienstleistungen geht. Kleines Beispiel: Versicherungen.

Gerade hier spielt Kundenkontakt aber eine sehr große Rolle. Vor allem auch weil diese Unternehmen so schwer an die junge Zielgruppe herankommen. Während sich viele große Namen aber noch verstecken, nehmen andere die Sache in die Hand. So zum Beispiel die Gothaer, die uns schon einige Male positiv aufgefallen war.

Dr. Klemens SurmannMit einem sehr persönlichen Ansatz hebt sich der große Versicherer außerdem etwas von der breiten Masse ab: Dr. Klemens Surmann tritt als offizielles Gesicht der Marke auf und schenkt der Kommunikation eine persönliche Note. Bei der Gothaer twittert nicht nur irgendein Servicemitarbeiter, sondern man weiß genau wer.

Herr Surmann war freundlicherweise bereit, uns ein paar Fragen zu seiner Position im Unternehmen sowie der übergeordneten Strategie zu beantworten. Weiterlesen ‘Wie nutzen große Versicherer Social Media: Beispiel Gothaer’

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CrowdFlower (Blog)
CrowdFlower nennt sich in großen Lettern “The World’s Largest Workforce”. Das Blog der Firma ist eine der besten Quellen für Input rund um das Thema Crowdsourcing. Substanz statt Trend-Trittbrettfahrerei.
Chris Brogan (Website)
Die Website des Social Media Advisors Chris Brogan ist eine der schicksten die ich kenne. Sein Content dazu immer einen Sprung vor dem üblichen Gedankengut der Industrie. Und sein Charakter erfrischend authentisch. Unbedingt zu empfehlen.

Hinweis: Das war schon immer so

Eine der Marken, die ich bei Facebook geliked habe, hat am Montag folgendes Update gepostet:

Dazu folgende Anmerkung:

  1. Das war schon immer so, seit es den Edgerank gibt
  2. Ich habe nicht einmal meine besten Freunde auf einer extra Liste – wenn es Leute gibt, die Brands darauf schreiben, muss die Marke irgendetwas verdammt richtig gemacht haben
  3. Um konsequent zu sein, hätten sie das Update eigentlich über zehn Mal posten müssen, dass es auch alle Fans lesen (hust)

Christian Faller

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Tom Fishburne (Blog)
Besagter Tom ist der “marketoonist”. Und seine Cartoons rund um das Thema Marketing sind nicht nur ganz nett gezeichnet, sie treffen auch absolut ins Schwarze! Egal ob Social Media Strategie, Banner-Blindheit oder Groupon – besser kann man es kaum sagen. Zu jedem Comic gibt es auch ein wenig fundierte Hintergrundinformation.
Preston & Child (Facebook)
Wer mal eine gut geführte Facebook Fan Page von Autoren sehen will, kann sich die Seite meines Lieblingsduos Preston und Child ansehen. Die App gewinnt zwar keinen Design-Award, aber die beiden hängen sich richtig rein und arbeiten sehr nah mit den Lesern zusammen. Und das obwohl sie inzwischen auch nicht mehr die jüngsten sind. Also: Social Media Schwäche aufs Alter zu schieben ist nicht mehr drin!

Warum verstecken sich Unternehmen auf Facebook?

Photo by Victor1558 (flickr)

Je größer die Organisation, desto schwerer ist es, etwas vernünftiges auf Facebook zu schreiben. Ich habe es selbst erlebt.

Jedes Kommentar, lustige Bilder und jeder Link müssen durch X Instanzen, wo die Seele der Nachricht Stück für Stück verloren geht. So wie bei der Telefonkette, die man im Kindergarten immer gespielt hat. Das Ergebnis ist traurig.

Denn die besten Unternehmen, sind für mich die, bei denen ich auf Facebook die Posts lese und aufgrund des Inhalts gerne dort arbeiten würde. Ich möchte keinen gefilterten Marketing Quatsch lesen. Sondern Bilder vom Office sehen, die Mitarbeiter hören, sehen an welchen Projekten gearbeitet wird. Kurzum: Ich möchte die Unternehmenskultur spüren!

Und nein, “Frohen Montag Morgen, wie war Euer Wochenende” ist keine Unternehmenskultur. Das ist ein Armutsszeugnis.

Was ist daran verkehrt Persönlichkeit zu zeigen und ein Profil zu haben? Niemand möchte in einer gesichtslosen Maschinerie arbeiten und sich wie in 1984 fühlen, oder? Also warum verhalten sich Unternehmen dann so?

Ja, ein Update kann auch mal nach hinten losgehen. Aber das ist doch nicht der Weltuntergang. Die riesige Chance zu verpassen, tolle Werbung für sich zu machen, ist das viel größere Risiko. Nur ist das denen, die darüber entscheiden – “Top-Level Executives” – recht herzlich egal, weil sie nur ihren Quartalszahlen hinterherrennen.

Immerhin ist das die große Chance der kleinen Unternehmen, sich Top-Kandidaten ins Boot zu holen. Denn immer mehr Absolventen und auch erfahrene Haudegen scheren sich weniger um die Bezahlung, als um den Spaß bei der Arbeit.

Willkommen in der neuen Welt!

Christian Faller

Neue Online Agentur für mittelständische und kleine Unternehmen

Nach vielen Monaten harter Arbeit und mindestens genausoviel Freude, habe ich heute das Vergnügen mein bisher größtes Projekt zu verkünden:

Ich habe eine eigene Agentur gegründet!

Aber nicht ich ganz alleine, sondern ich habe das Glück mit meinem geschätzten Kollegen Kristof Schmit zu arbeiten – einer der talentiertesten Werber, die ich kenne. Die Agentur heißt deepr und wird von uns gemeinsam geführt und aufgebaut. Wir sind auf kleine und mittelständische Unternehmen spezialisiert, ganz einfach deshalb weil wir hier die meiste Erfahrung haben und uns die Arbeit mit diesen Kunden üblicherweise besonders viel Freude bereitet: Mehr Leidenschaft, flachere Hierarchien und echtes Interesse an den Ergebnissen.

Unser Launch ist mehr ein Softlaunch als alles andere. Wir arbeiten bereits seit Januar diesen Jahres an vielen gemeinsamen Projekten und sind mit einem ansehlichen Kundenportfolio und laufenden Projekten bereits gut in Fahrt. Unser Name sowie die Website wurden aber erst jetzt enthüllt.

Was unsere Kunden über uns sagen

Zu unseren Leistungen zählt alles von modernen Websites, über Newsletter Marketing bis hin zu Social Media Strategien. Aber auch wir sind keine eierlegenden Wollmilchsäue. Daher ziehen wir je nach Auftrag ein Netzwerk von Freelancern heran, deren Qualität wir kennen und mit denen wir gut arbeiten können. Kleine Teams, große Effizienz!

2012 ist für uns keinesfalls abgeschrieben oder läuft als Einführungsjahr. Schonfrist ist eine müde Ausrede, die wir uns nicht gönnen. Wir starten gerade jetzt nochmal voll durch, um mit Schwung in die letzten Monate zu gehen.

Wir freuen uns über jede Unterstützung

Für uns beide ist deepr das Projekt auf das wir unser ganzes Leben lang gewartet haben. Jetzt gilt es unsere Köpfe rauchen zu lassen und unsere Kapazitäten auszulasten. Über jede Unterstützung freuen wir uns dabei riesig.

Wenn ihr uns gerne unterstützen würdet, könnt ihr das folgendermaßten tun:

  1. Falls ihr jemanden kennt, der Hilfe mit seiner Kommunikation oder seinem Internetauftritt benötigt, leitet unsere Website oder Kontaktadresse weiter. Wir machen faire Angebote bei super Qualität.
  2. Wir verlosen zum offiziellen Agenturstart eine kostenlose Facebook Fan Page. Falls ihr jemanden kennt, der eine neue Seite oder ein Redesign brauchen könnte – hier die Infos.

Alles weitere zu deepr findet ihr hier:

Website: www.deepr.de
Facebook: www.facebook.com/godeepr
Twitter: www.twitter.com/godeepr
E-Mail: go@deepr.de
Arbeitsproben: www.deepr.de/portfolio

Wir freuen uns auf euer Feedback und viele spannende Projekte!


Christian Faller


Die Autoren

Christian Faller Falk Ebert

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